Es wäre ja auch zu schön gewesen. "Eltern empören sich über Regenbogenbilder" - so stand es heute beispielsweise im "Panorama" der Süddeutschen Zeitung. Aber nicht nur dort, auch in der WAZ, der Frankfurter Rundschau und sicherlich auch in anderen seriösen Gazetten.

Da sollen in den USA (wo sonst?) Eltern über die heimgebrachte Kindergartenzeichnung ihres Sprößlings hell entsetzt gewesen sein - der Grund: es war ein Regenbogen zu sehen, bekannterweise DAS Symbol der Schwulenbewegung. Der Kindergarten hätte sich aber sofort entschuldigt und daraufhin, um weiteren Vorfälle dieser Art vorzubeugen, das Sortiment der Farbstifte auf die Farben Rot, Weiß und Blau reduziert.

Ich habe die Geschichte natürlich auch nur zu gerne geglaubt und gleich mal Rainbow Nanny gebaut - ein kleines Regenbogen-Malbuch, das die unbedarften Racker vor dem schlimmen schwulen Regenbogen beschützt.

Doch so wie es aussieht, ist die ganze Geschichte von vorne bis hinten erfunden. In die Welt gesetzt vom Swift Report, einem Blog dessen Programm es anscheinend ist, haarscharf an der Wahrheit vorbeizuschreiben. Interessant sind die Kommentare zum Artikel. Da wird deutlich, daß es so unwahrscheinlich nicht ist, daß ein Fall wie jener im Land der unbegrenzten Möglichkeiten tatsächlich irgendwann Realität wird.

26.06.05 00:07
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