Auch auf die Gefahr hin, daß mir diese Überschrift wohl jede Menge Besucher bescheren wird, die auf der Suche nach ganz anderen Dingen sind, kann ich nicht umhin, hier meine neueste Erwerbung präsentieren - Gay-Play:

Gay Play

Es gehört heute ja quasi zum Allgemeinwissen, daß gerade in den kreativen Berufen der Anteil schwuler Männer (oder ist das schon ein Pleonasmus - so wie "blaue Blue Jeans Hosen"? Sagt man schlicht - "der Anteil Schwuler"?) überproportional groß sein soll. Da liegt es nicht fern, daß der eine oder andere sein Brot als Verpackungsgestalter verdient.

Und der hat bei diesem Exemplar wirklich ganze Arbeit geleistet. Das kann man schon nicht mehr als unterschwellige Botschaft bezeichnen, nein, hier wird aus dem Vollen geschöpft und ohne lange um den heißen Brei herumzureden wird der Jugend das schwule Lebensgefühl nahegebracht. Denn der unverblümte Untertitel "Gay-Play" ist noch nicht das Ende der Fahnenstange: des fränzösischen nicht mächtig, mußte ich erst nach einer Übersetzung des Begriffs "Patatras" suchen. Dank Google wurde ich wurde fündig und weiß nun, daß "Patatras" aus der Familie der Onomatopoeien kommt und auf Englisch wohl am treffendsten mit "Bang" übersetzt würde. Was gleichzeitig der naheliegendste Begriff für das ist, was die Männchen da auf dem Orgiengestell veranstalten. Und schließlich wird am linken Rand noch für den letzten Ignoranten klargestellt, was man sich unter Gay-Play vorzustellen hat. Ich zeige das hier noch mal in Großaufnahme:

gay play closeup

Nun, dem ist wohl nichts hinzuzufügen.

21.01.05 01:29
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